Mutter mit Baby liegend

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft!

Ihr Baby (manchmal sind es auch gleich mehrere!) – ist geboren und Ihr Leben hat sich auf eine unvorhersehbare und unwiderrufliche Weise verändert… – nichts ist mehr so, wie es vorher einmal war….

Wir begleiten und unterstützen Sie, Ihr Baby und Ihre Familie in dieser sehr bewegenden Zeit des Sich-Zueinander-Findens und der Neuorientierung mit folgenden Angeboten in Form von individuellen Einzelterminen:

Wochenbettbetreuung bei Ihnen zuhause

Mutti mit Kind und Babz liegend

Jede Frau hat Anspruch darauf, nach der Geburt durch eine Hebamme betreut zu werden. Dies bezieht sich auch auf Frauen/Eltern, die ein Kind adoptiert oder in Pflege genommen haben oder ihr Kind verloren haben. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Jeder Wöchnerin steht an den ersten zehn Tagen nach der Geburt ein täglicher Besuch der Hebamme zu. Darüber hinaus können Mütter, bis das Baby zwölf Wochen alt ist, 16mal ihre Hebamme um Rat und Hilfe bitten.

Bei auftretenden Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen kann die Mutter anschließend noch achtmal Kontakt zu ihrer Hebamme aufnehmen. Weitere Besuche sind dann auf Verordnung eines Arztes möglich (siehe hierzu weitere Informationen in der Hebammen-Gebührenordnung).

Wie finden Sie Ihre Hebamme?

Wenn Sie eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung wünschen, macht es Sinn, sich möglichst frühzeitig eine Hebamme zur Wochenbettbetreuung zu suchen .Es werden hier in der Region viele Babys geboren und wir Hebammen haben viel Arbeit….Gleichzeitig gibt es im Rheingau und in Wiesbaden leider einen Hebammenmangel.

Jede Hebamme unseres Teams arbeitet selbständig und eigenverantwortlich. Deshalb wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail direkt an die gewünschte Kollegin und fragen nach deren freier Kapazität. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen keine Hebamme „suchen“ können.

Bitte wenden Sie sich deshalb direkt an:

Sollten wir Praxis-Hebammen „ausgebucht“ sein, finden Sie weitere Kolleginnen auf der Homepage der hessischen Hebammen oder unter www.hebliste.de und auf den z. B. in Frauenarztpraxen und in unserer Praxis ausliegenden Hebammenlisten.

Kursleiterin mit Baby

Themen in der Wochenbettbetreuung können sein:

  • das Kennen-Lernen Ihres Babys und seiner Signale. Was braucht Ihr Baby?
  • das Einfinden in die Mutter-/Vater-/Paar-Rolle
  • Hilfestellung und praktische Tipps im Umgang mit Ihrem Kind, Handling und Pflege (z.B. Nabelabheilung, Baden)
  • Nimmt Ihr Baby genug zu? Klappt es mit dem Stillen oder der Fertigmilch? Praktische Tipps hierzu
  • Ist die Entwicklung Ihres Babys altersentsprechend? Was gibt es zu beachten? Wann sollten Sie zum Kinderarzt/der Kinderärztin?
  • Wie ist das mit dem Babyschlaf?
  • Was kann die frischgebackene Mutter für ihren Körper und ihre Seele tun? Ist mit der Rückbildung und gegebenenfalls mit der Wundheilung alles in Ordnung?
  • Rückbildungsbasisübungen
  • Was brauchen die Väter und Geschwisterkinder in dieser besonderen Zeit?
  • das Sammeln von Erfahrungsschätzen und Gewinnen von zunehmend
    mehr Sicherheit
  • Was für Unterstützungsmöglichkeiten und weiterführende Beratungen gibt es?
Vati und Baby schlafen

Was tun, wenn Sie keine Hebamme gefunden haben?

Wenn Sie keine Hebamme finden sollten, was hoffentlich nicht der Fall ist – bieten wir Ihnen an, mit Ihrem Baby in die Hebammensprechstunden und/oder in das Milchcafe zu kommen. Wir können dort Ihre drängendsten Fragen klären und Sie und Ihr Baby in dieser Zeit so gut möglich unterstützen.

Auch uns belastet es sehr, dass es zu einer Hebammen-Unterversorgung gekommen ist und wir Hebammen nicht mehr alle Frauen betreuen können. Dieser Notstand muss, damit sich etwas verändert, für alle sichtbar werden, um auch besser argumentieren zu können. Es müssen entsprechende (politische) Maßnahmen ergriffen werden, um etwas an dieser Situation zu ändern. Bitte helfen Sie mit, dass zukünftig alle Frauen und ihre Babys wieder adäquat von Hebammen betreut werden können und melden Sie Ihren persönlichen Hebammenmangel. Vielen Dank!

Hier die Links:
http://www.unsere-hebammen.de/fakten-infos/flaechendeckende-versorgung/
http://www.unsere-hebammen.de/mitmachen/unterversorgung-melden/

Weitere Informationen: www.unsere-hebammen.de oder www.facebook.com/deutscher.hebammenverband

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Akupunktur nach der Geburt

Kursleiterin macht Akupunktur beim Patienten am Fuß

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen und Japanischen Medizin. Akupunktur ist eine wirksame Reiztherapie, die die Selbstregulationskräfte des Körpers in Gang setzt. Sie hat - richtig angewandt – keine Nebenwirkungen für Mutter und Kind.

Deshalb ist Akupunktur auch im Wochenbett oder in der Stillzeit häufig eine sehr gute Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin und anderen komplementären Methoden, wie z.B. der Osteopathie.

In Deutschland dürfen nur Ärzte, Heilpraktiker und speziell dafür ausgebildete Hebammen akupunktieren. In unserer Praxis legen wir großen Wert auf eine hohe Qualität und bilden uns in der Methode ständig fort. Angela Braun-Tesch verfügt über das B-Diplom („Master of Acupuncture “) und unterrichtet als Dozentin in der Ärztlichen Fortbildungsgesellschaft www.pro-medico-fortbildung.com andere Hebammenkolleginnen.

Nach der Geburt des Babys kann die Akupunktur – gegebenenfalls nach der Abklärung beim Arzt / bei der Ärztin – hilfreich sein:

  • zur Unterstützung der Gebärmutterrückbildung und Wundheilung
  • bei Stillschwierigkeiten
  • zur Mitbehandlung von Erschöpfungszuständen nach der Geburt
  • bei Rückenschmerzen und Schulter-und Nackenverspannungen
  • bei Symphysenschmerzen
  • bei Milchstau
  • als Stärkungsakupunktur z.B. bei nachlassender Milchbildung
  • zur Narbenentstörung
  • zur Unterstützung bei der Rauchentwöhnung
  • zur Entspannung und Mitbehandlung von Unruhezuständen

Laserbehandlung während der Wochenbettzeit

schlafendes Baby im Arm

Ich behandle Sie mit einem Softlaser (Low-Lewel). Die Behandlung hat keine Nebenwirkungen und ist völlig schmerzfrei. Die Low-Lewel-Laser verletzen das Gewebe nicht und arbeiten antithermisch, das heißt, es entsteht keine Wärme.

Laser- Indikationen:

  • schmerzhafte und / oder wunde Brustwarzen
  • bei Milchstau
  • Geburtsverletzungen
    (z. B. Dammschnitte oder Dammrisse, Kaiserschnittnähte)
  • Hämorrhoiden
  • Lippenherpes

Laser-Wirkungen:

  • Beschleunigte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Entzündungshemmung
  • Durchblutungsförderung
  • Verminderung von Ödemen und Schwellungen
  • Verminderung des Infektionsrisikos

Weitere Infos & Kosten

Im Rahmen der Wochenbettbetreuung ist die Laserbehandlung für Sie kostenlos. Sollten Sie nicht primär durch uns betreut werden, oder die Termine fallen nach dem Wochenbett an, entstehen Kosten von 7,00 Euro pro Behandlung. Diese werden dann in der Regel leider nicht von den Krankenkassen übernommen.

Die Dauer und Häufigkeit der Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden.

Während der Laserbehandlung tragen Patientin und Hebamme eine Schutzbrille, da die Netzhaut der Augen vor dem Laserlicht geschützt werden muss.

Nähere Infos und Termine bei Angela Braun-Tesch


Emotionelle Erste Hilfe (EEH) nach der Geburt - Bindungsförderung - Kriseninterintervention und Schreibaby - Beratung

Mutter hält Baby

In der EEH wird davon ausgegangen, dass eine erhöhte Körperanspannung eine Schwächung unserer Bindungsfähigkeit zur Folge hat. Durch Stress sind wir weniger in der Lage, uns selbst zu fühlen. Mit dem Verlust der “ Selbst- Verbundenheit “ wird auch die Fähigkeit der Feinfühligkeit für andere Menschen, z.B. für das Baby geschwächt.

Manche Frauen berichten nach der Geburt von einer großen Ent-Täuschung: „Ich habe mir die Geburt ganz anders vorgestellt. Es lief alles ganz anders, wie ich es mir gewünscht hatte.“ Andere erzählen von sehr belastenden Geburtserlebnissen und von Gefühlen der Entfremdung und Überwältigung. („Ich fühle mich noch wie in Watte gepackt und kann mich noch gar nicht richtig freuen“)

Mit Hilfe von effektiven körperorientierten Methoden wie z.B. Atemarbeit und der Schmetterlingsmassage wird die Mutter in der EEH darin unterstützt, wieder mehr in ihre Entspannungsfähigkeit und dadurch in Verbindung mit ihrem Körpergefühl zu kommen. Mit dem Verstehen und Anerkennen ihrer eigenen Gefühle wird es ihr wieder möglich, in einen Zustand der Offenheit und Bindungsbereitschaft zurückzukehren.

Statt der Suche der Lösungen beim Kind finden die Eltern in ihrem eigenen Körper wieder Sicherheit und Halt, welche sie an ihr Kind weitergeben können. Sie gewinnen mehr Sicherheit in der Beantwortung der kindlichen Bedürfnisse und in der Begleitung ihres Babys auch in krisenhaften Zeiten wie z.B. bei Wein-und Schlafproblemen oder Problemen beim Stillen.

Mutti mit Baby in der Hany

Das Baby wird in der EEH schmetterlingsleicht berührt und ausgestrichen, um seine emotionale Öffnungs-und Bindungsbereitschaft zu unterstützen. Es findet wieder zurück zu seiner natürlichen Selbstregulation, kann sich wieder leichter entspannen. Dies ist daran zu erkennen, dass die Körpersprache des Babys klarer und eindeutiger wird, es z. B.mehr Blickkontakt sucht, die Einschlafsituation ruhiger wird und es weniger schreit.

Weiterführende Infos zur Methode der Emotionellen Ersten Hilfe finden Sie unter www.emotionelle-erste-hilfe.org

Wenn Sie sich unverbindlich vorab informieren oder einen Beratungs-Termin vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Angela Braun-Tesch.

Die Kosten für 60 Minuten betragen 50,00 Euro.